Obelisk - Archiv für Erinnerungen, Gedanken und Gefühlen
Diese 1990 in Vaihingen Enz entstandene Arbeit nimmt die konzeptuelle Grundidee der in Glasflaschen eingeschlossenen Inschriften und der Partizipation der Bevölkerung aus dem Projekt "Kumulator" in Freiburg (1989) wieder auf. Anstatt eines Bürocontainers wurde die Form eines Obelisken gewählt, welcher vor dem Rathaus des Ortes aufgestellt wurde.
Das Wort Obelisk ist griechischen Ursprungs. Es bedeutet eigentlich „Spieß”. Im alten Ägypten wurden sie in der Nähe der Sonnenheiligtümer als Kultsymbole aufgerichtet.
Ihre pyramidenförmige Spitze galt als „Sitz” des Sonnengottes. Die Oberfläche war in der Regel mit Hieroglyphen versehen. In der Renaissance wurden die Obelisken auch in Rom als Symbole der päpstlichen Macht aufgestellt.
Ähnlich dem Schicksal anderer Kunstschätze wurden seit dem 18. Jh. die Originale aus Ägypten, „ausgeführt” (entführt /gestohlen) und als Machtsymbole in den Weltmetropolen wie Paris, und London wieder aufgerichtet. OBELISK zeigt auf gewisse Weise eine Verwandtschaft mit den altägyptischen und römischen Obelisken. Dazu gehört die senkrecht aufgestellte Form genauso wie Lichtaffinität und Inschriften.
Trotzdem gibt es große Unterschiede: Das natürliche Steinmaterial wurde durch vom Menschen geschaffene Stoffe, Stahl und Glas ersetzt. Anstatt Millionen kleiner Kristalle im Granit sind es Hunderte von Flaschen, die den Innenraum des Obelisken füllen. Er ist teilweise transparent, so daß das Licht ihn durchfluten kann.
Die Inschriften, die sich früher an der Oberfläche befanden und die Taten und Botschaften von Pharaonen und Päpsten zum Inhalt hatten, bilden in diesem neuen Obelisken einen Teil des inneren Volumens.
Hunderte von Flaschen wurden im Vorfeld der Aufstellung in einer Sammelaktion von der Bevölkerung der Region als Inschriften zur Verfügung gestellt.

In den Flaschen sind die individuellen Mitteilungen der heutigen Menschen als „Flaschenpost” in die Zukunft
eingeschlossen. Den Inhalt bilden Briefe, Gedichte, Notizen, Zeichnungen und Objekte der unterschiedlichsten Art. Die darin enthaltenen Gedanken und Gefühle spiegeln das geistige und seelische Innenleben der Menschen an der Schwelle zum dritten Jahrtausend.
Der konkrete Inhalt dieser Mitteilungen ist von außen, wenn überhaupt, dann nur bruchstückhaft zu entziffern.
In ihrer demokratischen Vielfalt bilden die Mitteilungen eine Kraftquelle, die nach außen strahlt.
Während sich die Inschriften als geronnener Geist im unteren Bereich des Obelisken als Sediment absetzen, bleibt ein Teil der Flaschen, die sich vor allem in der Spitze befinden, als freies Potential leer. So kann die Obeliskspitze im Sonnenschein wie ein Kristall erstrahlen.
Material: Stahl, Glasflaschen Abmessungen: 7 x 0,8 x 0,8 m
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Obelisk - Archiv für Erinnerungen, Gedanken und Gefühlen |
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Diese 1990 in Vaihingen Enz entstandene Arbeit nimmt die konzeptuelle Grundidee der in Glasflaschen eingeschlossenen Inschriften und der Partizipation der Bevölkerung aus dem Projekt "Kumulator" in Freiburg (1989) wieder auf. Anstatt eines Bürocontainers wurde die Form eines Obelisken gewählt, welcher vor dem Rathaus des Ortes aufgestellt wurde. Das Wort Obelisk ist griechischen Ursprungs. Es bedeutet eigentlich „Spieß”. Im alten Ägypten wurden sie in der Nähe der Sonnenheiligtümer als Kultsymbole aufgerichtet. OBELISK zeigt auf gewisse Weise eine Verwandtschaft mit den altägyptischen und römischen Obelisken. Dazu gehört die senkrecht aufgestellte Form genauso wie Lichtaffinität und Inschriften. Trotzdem gibt es große Unterschiede: Das natürliche Steinmaterial wurde durch vom Menschen geschaffene Stoffe, Stahl und Glas ersetzt. Anstatt Millionen kleiner Kristalle im Granit sind es Hunderte von Flaschen, die den Innenraum des Obelisken füllen. Er ist teilweise transparent, so daß das Licht ihn durchfluten kann.
Spätere Aufstellungsorte:Schwetzingen (1992), Kevelaer (1993), Castel Pergine (2002)
Der Obelisk, der im Rahmen der Ausstellung 99 Standpunkte in Langenhagen im Jahr 2000 aufgestellt wurde, steht heute (2026) im Stadtpark Langenhagen in der Nähe der Elia Kirchengemeinde.
Material: Stahl, Glasflaschen Abmessungen: 7 x 0,8 x 0,8 m |


La Fuente, (die Quelle) wurde als eine temporäre wasserführende Installation im
Rahmen der internationalen Ausstellung "Cambio constante V" (stäter Wandel 5) im Innenhof des Museo de la Historia de Zaragoza in Spanien im Mai 2004 aufgestellt. Die Ausstellung fand in Rahmen der Kulturtage "En la Frontera" statt.
Der Ausgangspunkt für die Aufstellung dieser Arbeit im öffentlchen Raum des Museums war ein bereits bestehendes quadratisches Wasserbecken, in dessen Zentrum sich ein weiteres rundes Becken mit ca. zwei Meter Durchmesser befand.
Das zentrale Element der Brunnenplastik, die auf dem Grundidee einer früheren Arbeit, der "Seilinstallation 1" basiert, besteht aus einem drei Meter hohen wasserführenden Gitterobjekt. Beiderseits dieses vertikalen Elementes stehen im Wasserbecken zwei Gruppen von Pflastersteinen aus Granit.
Die eine, aus 140 Granitsteinen bestehende Gruppe, bildet eine siebenstufige Pyramide. Die zweite Gruppe aus der selben Anzahl von Granitsteinen, bildet ein weites Feld einzelner, im Wasserbecken verstreuter Steine.
Die Steine stehen in labiler Kantenlage, in der sie durch 140 dünne gespannte Seile gehalten werden.
Die Seile wurden von der Pyramide durch das Gitterwerk zu den einzelnen Steinen auf der anderen Gitterseite geführt. Der Strahl der Wasserfontäne steigt bis in eine Höhe von etwa sieben Metern.



"Träumer und Weltverbesserer" - "Dreamer and Do-Gooder"


The site-specific interior installation "Dreamers and Do-gooders" was installed in the quadrilateral hall of the Württembergischer Kunstverein in Stuttgart as part of the exhibition entitled "Könnte aber doch" ("Could be ") in August 2019. This installation also integrated the existing exhibition architecture as well as the illuminated ceiling.

Auf dieser Seite werden in einer Übersicht verschiedene Projekte vorgestellt in dessen Rahmen zweidimmensionelle Bildwerke entstanden sind.
Dazu gehören die folgenden mehrteiligen Bilderreihen:
1) Neunteilige Bilderreihe "Greifswalder Spaziergänge" 2021
2) Dreizehnteilige Bilderreihe "Mikrowelten" 2007
und
3) Castelographien 2002
Zu jeder dieser Bildereihen wird ein Link zu einer gesonderten Seite führen.
1) Bilderreihe "Greifswalder Spaziergänge" 2021
Die neunteilige Bilderreihe „Greifswalder Spaziergänge“ wurde speziell für den Kunst am Bau Wettbewerb „Neubau Justizzentrum Greifswald“ entworfen.
Alle neun einzenen Bilder dieser Reihe siehe unter: "Bilderreihe Greifswalder Spaziergänge"
Das Ziel des Wettbewerbsauslobers war, Entwürfe für neun großformatige Bilder mit einer Gesamtfläche von ca. 100 m2 zu erhalten, die im Treppenhaus des Neubaus an vorgegebenen Wänden dauerhaft ausgestellt werden sollten.
Die Bilder, die auf spezielles, akustistisch wirksammes Trägermaterial digital gedruckt werden sollten, hatten dort gleichzeitig die Aufgabe, den Schall in diesem Gebäudebereich zu dämpfen.
Das künstlerische Konzept, das für diese Aufgabe von mir entwickelt wurde, sollte zum Einen durch Farbigkeit der Bilder der Tristesse der grauen Sichtbetonwände entgegen wirken, zum Anderen die Menschen, die sich im Treppenhaus des Neubaus aufhalten, bei einer Entdeckungsreise in die Geschichte der Stadt Greifswald zwischen den Jahren 1615 und heute begleiten.
Photomontagen mit der Lage und der Erscheinung der Bilder an vorgegebenen Stellen im Treppenhaus:

Bild im 4. OG
"Träumen auf eigene Gefahr"
540 x 270 cm



Bild im 3. OG
"Vor dem Gericht-nach dem Gericht"
400 x 235 cm
Bild im 1.OG
"Uferwächter in Wieck"
400 x 235 cm

Bild im Erdgeschoss
"Greifswaldvision eines unbekannten Künstlers um 1615"
715 x 215 cm
Dreizehnteilige Bilderreihe "Mikrowelten" 2007
Präsentation in Vorbereitung
Ausstellung "Von Mikro zu Makro"
Städtische Galerie Sindelfingen 2007
Ausstellung "Luce e Vento"
Castel Pergine - Trentino, Italien 2002
Zu dieser reihe gehören insgesamt 7 Bilder, die in
der Eingangshalle des Castel Pergine ausgestellt waren.
Präsentation in Vorbereitung

