Obelisk - Vaihingen Enz

Der Obelisk


Diese 1990 in Vaihingen Enz entstandene Arbeit nimmt die konzeptuelle Grundidee der in Glasflaschen eingeschlossenen Inschriften und der Partizipation der Bevölkerung aus dem Projekt "Kumulator" in Freiburg (1989) wieder auf. Anstatt eines Bürocontainers wurde die Form eines Obelisken gewählt, welcher vor dem Rathaus des Ortes aufgestellt wurde.

Das Wort Obelisk ist griechischen Ursprungs. Es bedeutet eigentlich „Spieß”. Im alten Ägypten wurden sie in der Nähe der Sonnenheiligtümer als Kultsymbole aufgerichtet.
Ihre pyramidenförmige Spitze galt als „Sitz” des Sonnengottes. Die Oberfläche war in der Regel mit Hieroglyphen versehen. In der Renaissance wurden die Obelisken auch in Rom als Symbole der päpstlichen Macht aufgestellt.
Ähnlich dem Schicksal anderer Kunstschätze wurden seit dem 18. Jh. die Originale aus Ägypten, „ausgeführt” (entführt /gestohlen) und als Machtsymbole in den Weltmetropolen wie Paris, und London wieder aufgerichtet.

OBELISK zeigt auf gewisse Weise eine Verwandtschaft mit den altägyptischen und römischen Obelisken. Dazu gehört die senkrecht aufgestellte Form genauso wie Lichtaffinität und Inschriften.


Spätere Aufstellungsorte:Schwetzingen (1992), Kevelaer (1993), Langenhagen (2000), Castel Pergine (2002)

Material: Stahl, Glasflaschen Abmessungen: 7 x 0,8 x 0,8 m

 

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