Kumulator - Kunst im Container

 

 

 

 

Ein Brief, eingeschlossen in einer versiegelten Flasche, die ich zwischen unzähligen Glasscherben 1980 an der Kanalküste südlich vom Calais in Frtankreich zufällig fand, inspirierte das 1989 realisierte Projekt KUMULATOR. (Der im Englisch verfaßte Brief stammte aus der Feder eines polnischen Matrosen, der auf dieser Weise Kontakt aufnehmen wollte. Unsere Korrespondenz hielt auch über die ersten Jahre der Militärdiktatur in Polen an.)

 

Der KUMULATOR war ein Teil des Symposiums Kunst im Container, das durch den Kunstverein Freiburg in Breisgau veranstaltet wurde. Dabei sollte nach der Vorstellung der Veranstalter der langweilige Raum eines normierten Bürocontainers in einen mobilen Ausstellungsraum für Kunstpräsentation umfunktioniert werden.
Gleichzeitig sollte der Container zu einer künstlerischen Präsentation vom Raum an sich werden.
Die Grundidee meines Projektes war es den Innenraum des mir zugeteilten Bürocontainers mit Gedanken und Gefühlen „aufzuladen”. Briefe, Gedichte, Zeitungsausschnitte, Zeichnungen, sowie unterschiedliche Objekte sollten als Produkte des menschlichen Geistes in Glasflaschen als Flaschenpost eingeschlossen und im
KUMULATOR als Gesamtheit präsentiert werden.

 

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